Werdegang

Der Beruf des Hafenlotsen ist eine attraktive Perspektive im seefahrtnahen Sekundärbereich, das heißt, wer den Beruf des Lotsen als Ziel verfolgt, muss zunächst die Ausbildung zum Kapitän in der weltweiten Fahrt durchlaufen.

Nach einer Fahrenszeit von zwei Jahren mit dem Kapitänspatent können sich die jungen NautikerInnen für das Hamburger Hafenlotswesen bewerben.

Nach einer erfolgreichen Bewerbung durchläuft der zukünftige Lotse eine
8-monatige Ausbildung für das Hafenlotsrevier.
Sie schließt mit einer Prüfung ab. Nach erfolgreichem Abschluss erfolgt die Bestallung zum Hafenlotsen.

Die Ausbildung zum Kapitän in der weltweiten Fahrt ohne Einschränkungen gemäß STCW 95 erfolgt in Deutschland an einer nautischen Ausbildungsstätte.

Vor dem Besuch einer Fach- oder Fachhochschule muss die Berufsausbildung zum Schiffsmechaniker absolviert werden oder der interessierte Schulabgänger steigt über den Weg des Hochschulpraktikums (betreut von einer der nautischen Ausbildungsstätten) ein.

Jeder junge Berufseinsteiger sollte bei der Wahl zwischen einer Fach- bzw. Fachhochschulausbildung daran denken, dass ihm das erfolgreich absolvierte Fachhochschulstudium beim Schritt in den seefahrtnahen Sekundärbereich die besseren Berufschancen eröffnet.

Die Bewerbungskriterien zum Hafenlotsen sind im Hafenlotsgesetz respektive Seelotsgesetz genannt. Zusammengefasst sind dies:

- Kapitänspatent mit praktischer Erfahrung (s.o.) 
- Gute Kenntnisse der deutschen und englischen        Sprache 
- Nachweis der körperlichen und geistigen Eignung durch ein Zeugnis des seeärztlichen Dienstes (die mentale Leistungsfähigkeit ist durch einen Eignungstest nachzuweisen).
- Polizeiliches Führungszeugnis.

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